Liebe Leserinnen und Leser,
Trennung und Scheidung gehören zu den schwerwiegendsten Veränderungen, die wir in unserem Leben erleben können. Wenn Ihre Beziehung zu Ende geht, sind Sie wahrscheinlich mit einer Flut von Emotionen und Herausforderungen konfrontiert.
In diesen schwierigen Zeiten ist es wichtig, sich Unterstützung zu suchen. Eine Trennungsberatung kann Ihnen helfen, besser mit den Folgen einer Trennung umzugehen und einen klaren Weg nach vorne zu finden.
Zu den Aufgaben einer Trennungsberatung gehören unter anderem:
In einer Trennungsberatung werden Fragen besprochen, wie zum Beispiel:
Durch eine Trennungsberatung können die Partner*innen:
Hiermit stellen wir unseren Podcast vor! Er soll die Inhalte unserer Webseite barrierefrei zugänglich machen, besonders für Menschen mit Sehbehinderung oder anderen Einschränkungen. Hören Sie rein und erleben Sie die Inhalte entspannt. Der Podcast wurde mit KI erstellt, um eine hochwertige und verständliche Wiedergabe zu bieten.
Im Jahr 2024 betrug die Scheidungsrate in Deutschland rund 36,8 %. Das bedeutet, dass auf drei Eheschließungen rechnerisch etwa eine Scheidung kam. Die absolute Anzahl der Scheidungen lag bei etwa 129.300. Dies ist ein minimaler Anstieg von 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr (2023: 129.000), markiert jedoch nach wie vor ein historisch niedriges Niveau im Vergleich zu den frühen 2000er Jahren.
Die durchschnittliche Ehedauer bis zur Scheidung betrug im Jahr 2024 etwa 14,7 Jahre (entspricht 14 Jahren und 8 Monaten). Interessanterweise ist der Anteil der sogenannten „Grey Divorces“ – Scheidungen nach sehr langer Ehedauer – signifikant hoch: Etwa 16,4 % der Paare lassen sich erst nach der Silberhochzeit (25 Jahre) scheiden. Die Phase zwischen dem 6. und 10. Ehejahr bleibt mit rund 23,8 % aller Scheidungsfälle statistisch gesehen die kritischste Zeitspanne für eine Trennung (Quelle: Statistisches Bundesamt).
Diese Daten zeigen, dass die Scheidungsrate relativ stabil geblieben ist, während die Bereitschaft, auch nach vielen gemeinsamen Jahren einen Neuanfang zu wagen, zunimmt. Weitere Informationen und detaillierte Statistiken können auf den Webseiten des Statistischen Bundesamtes und bei Statista eingesehen werden.
Die statistische Auswertung für das Jahr 2024 verdeutlicht, dass gleichgeschlechtliche Lebensentwürfe ein fester und beständiger Teil der gesellschaftlichen Realität in Deutschland sind. Im vergangenen Jahr gaben sich insgesamt 8.818 gleichgeschlechtliche Paare das Ja-Wort. Dabei zeigt sich eine stabilere Tendenz bei Frauenpaaren, die mit 4.706 Eheschließungen etwas häufiger den Bund fürs Leben schlossen als Männerpaare mit 4.112 Trauungen.
Parallel zu dieser Entwicklung spiegeln sich auch die Herausforderungen des Beziehungsalltags in der Statistik wider: Von den insgesamt 129.300 Scheidungen in Deutschland entfielen 1.545 auf gleichgeschlechtliche Ehen. Zusätzlich wurden 524 bestehende eingetragene Lebenspartnerschaften rechtlich aufgehoben, wobei dieser Anteil bei Frauen (293 Aufhebungen) etwas höher lag als bei Männern (231 Aufhebungen). Diese Daten unterstreichen, dass moderne Partnerschaften in allen Konstellationen ähnliche Phasen der Bindung, aber auch der Neuorientierung durchlaufen, was die Bedeutung einer spezialisierten Begleitung in Krisenzeiten hervorhebt.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Fachbereich Bevölkerung
Seit der Einführung der "Ehe für alle" im Jahr 2017 haben bis Ende 2024 insgesamt rund 45.645 Männerpaare und 48.500 Frauenpaare geheiratet. Der Trend zeigt dabei beständig, dass seit 2019 jährlich etwas mehr Frauenpaare als Männerpaare den Bund der Ehe schließen (LSVD). Diese Zahlen unterstreichen die gesellschaftliche Realität vielfältiger Lebensentwürfe, die wir in unserer Beratung mit Offenheit und fachlicher Expertise begleiten.
Oftmals meint ein Partner, der sich trennen möchte, gar nicht die Person an sich, sondern einen unerträglichen Zustand in der Beziehung.
Manchmal trennen wir uns nicht von der Person, sondern von einem Bild, das wir von der Beziehung oder dem Partner haben.
Trennung und Scheidung sind für Kinder eine große Herausforderung. In dieser Zeit der Unsicherheit brauchen sie das Gefühl, nicht ausgeschlossen zu sein und die Gewissheit, dass die Nähe zu Mutter und Vater auch nach der Trennung erhalten bleibt.
Kinder reagieren unterschiedlich auf die Trennung ihrer Eltern. Manche zeigen ihre Gefühle offen, während andere sich zurückziehen. Je nach Alter und Entwicklungsstand verstehen Kinder die Situation unterschiedlich und haben unterschiedliche Bedürfnisse.
Wichtig ist, dass Eltern ihre Kinder ernst nehmen und ihnen mitteilen, was passiert. Sie sollten ihre Kinder nicht mit den Details der Trennung belasten, aber ihnen erklären, dass sie sich nicht mehr lieben und sich deshalb trennen.
Kinder brauchen die Sicherheit, dass sie weiterhin von beiden Elternteilen geliebt und unterstützt werden. Sie sollten die Möglichkeit haben, mit beiden Elternteilen Zeit zu verbringen und Fragen zu stellen.
Eltern sollten ihre Konflikte nicht vor den Augen der Kinder austragen. Sie sollten sich bemühen, respektvoll miteinander umzugehen und die Kinder nicht in ihre Streitigkeiten hineinzuziehen.
Es gibt viele Hilfsangebote für Kinder aus Trennungsfamilien. Eltern können sich an Beratungsstellen, Kinder- und Jugendpsychologen oder Selbsthilfegruppen wenden.
Hier einige wichtige Punkte aus dem Ratgeber:
Im Ratgeber "Trennung/Scheidung (wie sagen wir es unseren Kindern)" finden Sie weitere Informationen und Tipps, wie Sie Ihre Kinder in dieser schwierigen Zeit unterstützen können.
Kinder und Jugendliche entwickeln während ihrer Entwicklung Strategien zur Konfliktbewältigung, die sie nutzen, wenn sie später selbst in einen Beziehungskonflikt geraten. Als Vorbild dient das Verhalten der Eltern.
Kinder lernen am Verhalten der Eltern, ob es möglich ist, Unterschiede in der Partnerschaft zu akzeptieren oder ob Interessengegensätze zwischen den Erwachsenen einvernehmlich geklärt werden können.
Die Scheidung der Eltern kann für Kinder eine große Herausforderung sein. Sie müssen sich an neue Lebensumstände gewöhnen und den Umzug bewältigen. Es kann sein, dass sie weniger Zeit mit einem Elternteil verbringen.
Die Eltern sollten die Belastungen für die Kinder minimieren und ihnen Halt und Unterstützung geben. Es kann hilfreich sein, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, zum Beispiel in Form von Familienberatung oder Kindertherapie. Die Eltern sollten weiterhin für ihre Kinder da sein und ihnen zeigen, dass sie sie lieben und unterstützen, auch wenn sie nicht mehr zusammenleben.
Wichtig: Die Eltern sollten ihre Konflikte nicht vor den Augen der Kinder austragen und vermeiden, die Kinder in diese hineinzuziehen oder auf eine Seite eines Elternteils zu ziehen.
Traumatische Erfahrungen können bei Kindern tiefe seelische Wunden hinterlassen. Diese können vermieden werden, wenn es den Erwachsenen gelingt, die Trennung so zu gestalten, dass die Partner*innen die Achtung vor dem anderen wahren. Dazu gehört auch die Rolle des anderen Elternteils zu respektieren und die Scheidungsfolgen fair zu regeln.
Denken Sie daran, dass Kinder und Jugendliche von ihren Eltern lernen, wie man mit Beziehungskonflikten umgeht.
Kinder und Jugendliche entwickeln während ihrer Entwicklung Strategien zur Konfliktbewältigung, die sie nutzen, wenn sie später selbst in einen Beziehungskonflikt geraten. Als Vorbild dient das Verhalten der Eltern.
Kinder lernen am Verhalten der Eltern, ob es möglich ist, Unterschiede in der Partnerschaft zu akzeptieren oder ob Interessengegensätze zwischen den Erwachsenen einvernehmlich geklärt werden können.
Trennung und Scheidung sind für Kinder eine große Herausforderung. In dieser Zeit der Unsicherheit brauchen sie das Gefühl, nicht ausgeschlossen zu sein und die Gewissheit, dass die Nähe zu Mutter und Vater auch nach der Trennung erhalten bleibt.
Kinder reagieren unterschiedlich auf die Trennung ihrer Eltern. Manche zeigen ihre Gefühle offen, während andere sich zurückziehen. Je nach Alter und Entwicklungsstand verstehen Kinder die Situation unterschiedlich und haben unterschiedliche Bedürfnisse.
Wichtig ist, dass Eltern ihre Kinder ernst nehmen und ihnen mitteilen, was passiert. Sie sollten ihre Kinder nicht mit den Details der Trennung belasten, aber ihnen erklären, dass sie sich nicht mehr lieben und sich deshalb trennen.
Kinder brauchen die Sicherheit, dass sie weiterhin von beiden Elternteilen geliebt und unterstützt werden. Sie sollten die Möglichkeit haben, mit beiden Elternteilen Zeit zu verbringen und Fragen zu stellen.
Eltern sollten ihre Konflikte nicht vor den Augen der Kinder austragen. Sie sollten sich bemühen, respektvoll miteinander umzugehen und die Kinder nicht in ihre Streitigkeiten hineinzuziehen.
Es gibt viele Hilfsangebote für Kinder aus Trennungsfamilien. Eltern können sich an Beratungsstellen, Kinder- und Jugendpsychologen oder Selbsthilfegruppen wenden.
Hier einige wichtige Punkte aus dem Ratgeber:
Gemeinschaftspraxis Psychotherapie GbR/
Praxis für Paartherapie Berlin
12161 Berlin
Südwestkorso 61
Deutschland
Deutschland, Schweiz, Österreich, Berlin Lankwitz, Berlin Friedenau, Berlin Schmargendorf, Berlin Halensee, Berlin Grunewald, Berlin Lübars, Berlin Lichterfelde, Berlin Lichtenrade, Berlin Marienfelde, Berlin Mariendorf, Berlin Falkenberg, Berlin Neukölln, Berlin Tiergarten, Berlin Wannsee, Berlin Westend, Berlin Moabit, Berlin Tiergarten, Berlin Westend, Berlin Prenzlauer Berg, Berlin Weißensee, Gatow, Kladow, Nikolassee, Lichtenberg.
Herr Wolfstetter:
Mobil: +49(0)15114323201
Frau Weßling:
Mobil: +49(0)1628943966
Paartherapie
Paarberatung, Eheberatung
Paarcoaching
Paartherapie Online
Gestalttherapie
Life-Coaching
Nur nach vorheriger Vereinbarung (Telefon, E-Mail).
Kontakt via E-Mail